Konstantin Staschus

Sachbuchautor / non-fiction author

Allgemeine politische und analytische Sachbücher, basierend auf 40 Jahren Stromnetzerfahrung in Deutschland, EU und USA 

 

General policy and analytical non-fiction, based on 40 years experience in electricity networks in Germany, EU and USA

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Mein erstes Buch - warum jetzt?

Kleine und große Gründe führen dazu, dass ich nach 40 Jahren Experten- und Führungsarbeit in der Stromwirtschaft ein politisches Buch veröffentliche:

  • Kleine Gründe: Ich bin seit Kurzem im Ruhestand und habe mehr Zeit.
  • Dabei haben meine einflussreichen Beiträge zu energiepolitischen Diskussionen und Gesetzen in meiner Arbeit meine  Urteilskraft über Themen an der Grenze zwischen Wirtschaft und Politik gestärkt
  • Große Gründe: Demokratie und Marktwirtschaft, die uns über Freiheit und Wohlstand gebracht haben, sind massiv unter Druck, durch Autokraten, die Krieg führen oder damit drohen, durch Monopolisierung und Abzocke, und durch die Klimakrise.
  • Die Regierungen der letzten 10 Jahre haben es nicht geschafft, viele der wachsenden Probleme zu lösen; Deutschland braucht viel mehr Mut und neue Ideen, hat dies aber wegen Trump endlich verstanden.
  • Die kleinen und großen Gründe sind jetzt im Einklang: Die Analysen und Vorschläge in diesem Buch sind teilweise seit Jahrzehnten gereift, schienen aber früher zu innovativ, zu ausgefallen. Jetzt, da Deutschland weiß, es muss sich ändern, haben diese Ideen eine Chance.
  • Ich habe mehrere Entwürfe gebraucht, bevor ich verstand, dass meine Analysen und Vorschläge nicht philosophisch oder volkswirtschaftlich, sondern politisch sind. So ist das Buch jetzt geschrieben.

Lebenslauf und Motivation

Geboren 1959 in West-Berlin, war ich gesegnet mit Eltern, die mir Respekt für Andere, ein soziales Gewissen und politisches Interesse mitgaben, und mit Lehrern, die mein Potential erkannten und mich förderten. Im Wirtschaftswunder war die Kindheit unbeschwert, die Welt stand mir offen. So konnte ich trotz der nicht-akademischen Herkunft meiner Eltern studieren, zunächst in Deutschland und dann in den USA, mit den besten Stipendien. Ich wählte Wirtschaftsingenieurwesen und Optimierung (Operations Research), weil dies meine mathematische Begabung nutzt und ich damit der Welt positive Änderungen bewirken konnte. Schon damals war ich philosophisch und politisch interessiert, aber um Macht- und Interessenpolitik zu vermeiden, wollte ich meinen Beruf auf neutralere Füße stellen.


Durch Studium, Leben und Führungsaufgaben in den USA (14 Jahre), Mexiko (1 Jahr) und später in Brüssel nahe der EU (8 Jahre) verstand ich immer besser, wie gesellschaftliche und gesetzliche Strukturen das tägliche Leben, das soziale Miteinander und wirtschaftliche Chancen, Effizienz und Erfolg beeinflussen. Immer wieder bastelte ich über Jahrzehnte an Aufsätzen über Moral, Freiheit und Fairness. Aber anders als die fast 70 Fachaufsätze, die sich aus meiner Arbeit ergaben, erreichten diese Aufsätze bisher nie eine Schlagkraft der Argumente, die für eine Veröffentlichung nötig waren.


Jetzt endlich, mit mehr Zeit im Ruhestand, fand ich eine schlagkräftige Struktur für meine Analysen und Vorschläge, die perfekt in die Zeit passt: Vieles läuft schief in Deutschland, über vieles wird gejammert, aber immer noch wird über jedes Problem vor Allem mit Blick auf's Geld diskutiert: Soll es mehr Geld geben für Verteidigung und Infrastruktur? Mehr oder weniger Geld für Hartz IV? Mehr oder weniger Steuern auf Einkommen und Unternehmensgewinne? Durch die neue Weltordnung, die Trump uns aufzwingt, wissen Politiker und weiß Deutschland, dass großer Mut und strukturelle Änderungen nötig sind. Aber mir fehlt in dieser Diskussion das Thema "Fehlanreize", das für mich oft das Grundübel ist, das uns bei Effizienz und Fairness im Weg steht. Und noch mehr fehlt mir der systematische, quantitative Blick auf den Bürger-Nutzen. Dieser erschöpft sich nicht in Geldfragen wie Inflation, Steuern, Staatsschulden oder Wirtschaftswachstum, sondern beinhaltet auch Ärgernisse wie Zeitverschwendung durch Ewig-Baustellen oder viel zu langsame Bürokratie, das Sicherheitsgefühl auf unseren Straßen, oder das Gefühl, dauernd abgezockt, belogen und für dumm verkauft zu werden.


Das Buch gliedert sich also nach der quantitativen Analyse von 20 Wut-Gründen, wegen derer wir im Vergleich zu vor 10 Jahren im gewichteten Durchschnitt 6.000 € pro Familie weniger Geld in der Tasche haben. Für jeden Wut-Grund gibt es eine Analyse der Fehlanreize, durch die uns das Geld verloren geht, und Vorschläge für Anreizkorrekturen, die die Hälfte des Geldes zurückgewinnen können. Und die damit die Wut und den aufgestauten Vertrauensverlust in Regierungen und Institutionen deutlich lindern können. Ich hoffe, dass über Sie als Leser die Analysen und Vorschläge ihren Weg in die politische Diskussion und vielleicht sogar die neue Koalition finden und so helfen können, Deutschland und unsere Demokratie zu stärken.


Übrigens wird es auch ein zweites Buch geben, ähnlich quantitativ und politisch, aber weniger auf Deutschland fokussiert. Es wird um den Wert des Lebens von Mensch und Tier in den schwierigsten Entscheidungen gehen und auf Englisch erscheinen. Basierend auf neuen internationalen Forschungsergebnissen zum relativen Wert von Menschen- und Tier-Leben werde ich eine Bewertungsmethodik vorschlagen, die nicht nur auf dem wirtschaftlichen Wert eines Menschen oder Tiers beruht, und nach der  Menschen in Entwicklungs- und Industrieländern grundsätzlich gleich viel wert sind. Mit dieser Methodik kann man viel besser als bisher extrem schwierige und kontroverse Fragen diskutieren. Z.B. Krieg und Frieden; Abtreibung; Tierwohl, Pestizide und Fleisch Essen; Entwicklungshilfe; Schutz gefährdeter Raubtiere z.B. des Wolfs; Schutzmaßnahmen bei Pandemien wie COVID-19. Lassen Sie sich über eine Mail an mich oder das Kontaktformular unten auf meine Mailing-Liste setzen, um über das zweite Buch zu hören oder zwischenzeitlich auch kostenlose  Aufsätze für Abonnenten zu erhalten.

 

Wichtige Stationen meines Werdegangs

Neuer Text

2017-2024

Berater zu Stromnetzen und -märkten, als Direktor bei Guidehouse und mit StaRGET, Berlin

Z.B. für Kunden in deutscher Regierung, Europäischer Kommission, vielen Übertragungsnetzbetreibern in Europa und im Nahen Osten; mit eigener StaRGET GmbH für ENTSO-E in leitenden F&E-bezogenen Funktionen beim weltweiten Verband CIGRE und bei ETIP SNET

2009-2017

Generalsekretär, ENTSO-E (European Network of Transmission System Operators for Electricity), Brüssel

Aufbau und Leitung dieses einzigartigen Verbands aller 41 europ. Übertra­gungsnetzbetreiber, die 36 Staa­ten komplett abdecken, mit Mandat aus 4 Europagesetzen u.a. für europ. Netzpläne und Erstellung von Netzcodes, die selbst Europagesetze werden und die europäische Strommarktintegration und Energiewende technisch und wirtschaftlich ermöglichen; bis zu 80 Mitarbeiter

1994-2009

Leitende Positionen in deutschen Verbänden der Stromwirtschaft, Heidelberg und Berlin

Abteilungsleiter Wirtschaft und stellv. Geschäftsführer Deutsche Verbundgesellschaft 1994-2001; Geschäftsführer Verband der Netzbetreiber 2001-2007; Mitglied der Geschäftsleitung Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft 2007-2009; bis zu 20 Mitarbeiter

1985-1994

Operations Research Analyst und Supervisor, Electric Supply Computer Services, Pacific Gas & Electric, San Francisco, USA

Leitung der Entwicklung von Methoden und Software-Projekten für Stromversorgungs-Ausbauplanung, optimale Kraftwerks-Einsatz­planung, Zuverlässigkeitsanalysen und Datenbanken, bis zu 12 Mitarbeiter


1980-1985

M.S. und Ph.D. Operations Research an Virginia Tech, USA, inkl. 1 Jahr Forschungsaufenthalt in Cuernavaca, Mexiko

M.S. Thesis und Doktorarbeiten zur optimalen Ausbauplanung der Stromversorgung mit erneuerbaren Energien und Energiesparmaßnahmen, angewendet in Mexiko auf Energieversorgung und Kühlung in Mexicali

1978-1980

Grundstudium und Vordiplom Wirtschaftsingenieurwesen, TU Berlin

Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Mechanik, Elektrotechnik, Recht, Informatik; sehr anspruchsvoll mit bis zu 35 Wochenstunden an Lehrveranstaltungen, genug um bei Virginia Tech als Äquivalent eines Bachelor of Science anerkannt zu werden

1977

Abitur, Gymnasium Steglitz, West-Berlin

Mit Durchschnitt 1,1 Jahrgangsbester dieses altsprachlichen Gymnasiums, dadurch vorgeschlagen für und aufgenommen in Studienstiftung des deutschen Volkes

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch

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